Sonntag, 17. September, 11.00 Uhr in der Galerie
Roland Neyerlin - Beheimatet sein in der Welt - ein Heimatabend am Morgen!

Roland Neyerlin liest literarisch-philosophische Texte rund um Heimatfragen. Viele Texte reflektieren die vielfältigen Prägungen durch die alte Heimat und was von ihr geblieben ist. Zudem soll auch die Vielschichtigkeit, die Polyphonie des Begriffs Heimat sichtbar gemacht werden.

Roland Neyerlin wurde 1952 in Laufen als Sohn von Ella Blunschi und Arthur (Dutz) Neyerlin geboren. Mit sechzehn Jahren ist er aufgebrochen in andere Welten. Er bezeichnet sich als Welt- und Weltenreisender. In Zürich, Berlin und Luzern Studium der Heilpädagogik, Philosophie und Theologie. Er betreibt in Luzern seit vielen Jahren eine Philosophische Praxis. 2011 erhielt er den Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Noch immer zieht es ihn regelmässig in seine alte Heimat.
Seine Arbeits-Schwerpunkte sind: Philosophie der Lebenskunst, Palliative Care, Pädagogik, Zeitfragen, Ethik, Philosophieren mit Kindern. Verschiedene Kleinkunst-Produktionen mit Musikern und SchauspielerInnen.

Der Maler Stephan Schmidlin und der Philosoph Roland Neyerlin sind beide in Laufen aufgewachsen. Ein Stück Heimat, das sie unterschiedlich geprägt hat. Was die beiden verbindet, sind Erinnerungsgeschichten aus jener fernen Zeit, eine tiefe Freundschaft, der Fussball und der Aufbruch in andere, neue Heimaten. Beide kennen auch das Leben in der Fremde.
Ihr Schaffen legt Spuren einer existentiellen Auseinandersetzung mit den Fragen des Menschseins.  Es geht darum, in der Welt beheimatet zu sein - ohne Heimattümelei! Philosophieren und Malen sind Annäherungsversuche an die Welt und die Menschen. Ein nie abgeschlossener Prozess des Verstehen-Wollens - ein ständiges Skizzieren, Umarbeiten, Verwerfen. Was Heimat ist und bedeutet, steht nie ganz fest. Sie ist das, wovon man ausgeht!

* Vorverkauf:
kulturzentrum
alts schlachthuus